Donnerstag, 11. April 2013

[Rezension] Gut gegen Nordwind



Autor: Daniel Glattauer 




Inhalt:

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?


Infos zum Buch:

Es kostet 7,95 € und ist Taschenbuch mit 224 Seiten. Erschienen ist es im Juli 2008 beim Goldmann Verlag. Der zweite Teil der Reihe heißt "Alle sieben Wellen".


Autor:

Daniel Glattauer wurde am 19. Mai 1960 in Wien als Sohn eines Journalisten und einer aus Kärnten stammenden Hausfrau geboren und wuchs mit dem älteren Bruder Nikolaus im Arbeiterbezirk Favoriten auf. 1985 wurde G. als Journalist berufstätig, zunächst drei Jahre bei der "Presse" in Wien und dann – gleich ein paar Monate nach der Gründung der neuen österreichischen Tageszeitung – 1989 beim "Standard". Seine Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletonbeiträge wurden bald zum Begriff, vor allem die humorvollen Alltagsbeobachtungen und das Aufspießen österreichischer Eigenheiten im sogenannten "Einserkastl" auf der Titelseite. 


Cover:

Also das Cover finde ich etwas un originell, weil es so simpel gehalten ist und auch nicht das Thema des Buches wiederspiegelt. Die Frau auf dem Cover ist für mich zu jung und somit nicht identifizierbar mit der Hauptperson Emmi. Was mir als einziges gut gefällt ist der Nachthimmel oben auf dem Cover.


Meine Meinung:

Also das Buch ist in reiner Emailform, das heißt alles wird in Emails erzählt, die sich die beiden Hauptcharaktere senden. Solche Bücher gefallen mir eigentlich immer sehr gut, weil es eine originelle Erzählform ist, jedoch ist das in diesem Buch meiner Meinung nicht so gut dargestellt, weil ich manchmal Probleme damit hatte herauszufinden, wer von den beiden die erste Email geschickt hat. Dennoch eine sehr schöne Idee.
Die beiden Charaktere sind beide sehr unterschiedlich und scheinen mir beide sehr unentschlossen. Einerseits möchte Emmi unbedingt Leo in der Realität treffen, doch wenn er dafür ist, sagt sie wieder nein. Demnach gibt es ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden, was das Buch leider etwas anstrengend macht. 
Die Dialoge der beiden sind amüsant und schön zu lesen. Sie reden über das Leben, die Liebe und alles was sie so beschäftigt. 
Der Schreibstil ist gut, man kommt locker durch das Buch und stolpert nicht über langatmige Passagen. 
Das Ende war für mich überraschend aber auch etwas komisch, weil Emmi meiner Meinung nach etwas übertrieben hat. Dennoch lässt das Ende Platz für einen weiteren Buchteil, welchen der Autor ja dann auch geschrieben hat. Ich bin also gespannt wie Emmi und Leo das Passierte "verarbeiten".


Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch eigentlich schon empfehlend ist, ich aber jemanden der einen wirklich einen tollen Emailroman lesen will, ein anderes Buch empfehlen würde.
Deshalb vergebe ich



Kommentare:

  1. Ich habe das Buch aktuell noch auf meinem SUB, aber ich möchte es noch diesen Monat lesen. Hab schon oft durchgeblättert und kann es gar nicht erwarten =)

    LG
    Anja

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    1. Ja, war bei mir auch so. Ich hatte immer wieder davon gehört und mich dann endlich aufgerafft es zu lesen :)

      LG

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  2. bei mir funktioniert das mit der umfrage immer noch nicht -.-
    ich frage mich wieso :p

    Liebe Grüße
    Rubin:)

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